Frankfurt & Rhein-Main Geht Aus! 2023 ab sofort im Handel

Der beliebte Restaurantführer der Region Rhein/Main...

 
Am Freitag, den 15. Juli erscheint die 34. Ausgabe von FRANKFURT & RHEIN-MAIN GEHT AUS! 2023 mit einer Druckauflage von 48.000 Exemplaren. Nach zwei Jahren Pandemie kehrt der beliebte Restaurantführer damit zum bewährten Erscheinungstermin – pünktlich vor Beginn der Sommerferien – zurück.
Auf der Suche nach den besten Restaurants und neuesten Trends, den spannendsten Neueröffnungen und den am besten gehüteten Geheimtipps hat sich die Redaktion wieder mächtig ins Zeug gelegt. Das Ergebnis: In diesem Jahr erstmalig über 500 Restauranttipps in 81 Top-Listen verteilt auf über 260 Seiten.
Wie bereits im vergangenen Jahr gibt es zum Heft auch diesmal wieder die stets topaktuelle GEHT AUS!-App gratis dazu – selbstverständlich inklusive aller relevanten Infos, Testberichten in voller Länge, App-Exklusivlisten, Navigationsfunktion und weiteren praktischen Features.
DIE REDAKTIONELLEN HIGHLIGHTS
Das mit den beiden vorangegangenen Ausgaben eingeführte neue Konzept mit neuem Layout, neuer Struktur und der Zusammenlegung von FRANKFURT und RHEIN-MAIN GEHT AUS! kommt bei den Leserinnen und Lesern bestens an. Auch in diesem Jahr können Leserinnen und Leser wieder genussvoll durch insgesamt 18 Genusswelten blättern, die Top-Listen studieren und sich von den Texten und Bildern so richtig Appetit für den nächsten Restaurantbesuch machen lassen. Einmal fündig geworden, braucht es keine Eselsohren & Co.: Der QR-Code am Ende jedes Textes führt zum
jeweiligen Eintrag in der FRANKFURT GEHT AUS!-App. Hier kann das Restaurant mit einem Klick zur persönlichen Merkliste – „Lieblingsrestaurants“ – hinzugefügt werden. Wer seine Freude über ein Restaurant mit Bekannten teilen möchte, kann dies problemlos über die Teilen-Funktion tun und wer es nicht abwarten kann, lässt sich einfach von der Navigationsfunktion direkt dorthin leiten.
Auf den über 260 Seiten der neuen Ausgabe hat die Redaktion über 500 Restauranttipps verteilt auf 81 TopListen zusammengetragen – von exklusiven Gourmet-Tempeln und veganer Sterneküche über kuriose Geheimtipps und neuste Trends bis hin zu den gemütlichsten Frühstücks-Locations und angesagtesten Szene-Bars. Da ist wie gewohnt für jeden Geldbeutel, Geschmack und Ernährungsstil etwas dabei. Apropos Ernährungsstil: Der Trend zu vegetarischer und veganer Ernährung spiegelt sich zunehmend auch in der Frankfurter Gastronomielandschaft wider. Das Spektrum reicht dabei vom Imbiss bis zum Sternerestaurant. Entsprechend umfasst die Genusswelt „Fleischlos glücklich“ nun neben den Top-Listen Veggie & Vegan Exklusiv und Veggie & Vegan Trend noch zusätzlich die Top-Liste Veggie & Vegan Imbiss.
Ebenfalls neu im Heft ist die Genusswelt „Besondere Anlässe“. Hier dreht sich alles um die perfekte Location für ein Essen mit Skyline, Essen mit Ausblick oder Essen mit Kindern.
Ergänzt werden die Tipps der Redaktion durch ganz besondere Restaurantempfehlungen: Unter der Überschrift „Hier essen die Küchenchefs“ verraten bekannte Frankfurter Küchenchefinnen und -chefs, wo sie Essen gehen, wenn sie mal nicht selbst am Herd stehen.
SO WIRD GETESTET
Für die Testerinnen und Tester gelten die seit nunmehr 34 Jahren gewohnt strengen Regeln: Alle Restaurants werden anonym getestet, alle Rechnungen selbst bezahlt. Die Auswahl und Bewertung der Restaurants durch die Redaktion erfolgt ausschließlich aufgrund ihrer Qualität, und im Falle eines Flops wurden die schlechten Küchenleistungen durch die Besuche mehrerer unterschiedlicher Tester an verschiedenen Tagen bestätigt.
DIE RESTAURANTS
Absolutes Highlight ist natürlich die Top-Liste Die Spitze: Exklusiv Frankfurt & Rhein Main in der Genusswelt „Fine Dining“. Hier versammeln sich die absoluten Top-Adressen der gesamten Region – inklusive Frankfurt. Der Blick auf die einzelnen Top-Listen offenbart dabei spannende neue Konstellationen.
* Das Gustav verdrängt das Lafleur von der Spitze, das in Frankfurt auf den zweiten und in Rhein-Main sogar auf Rang drei zurückfällt.
* Das 360 Grad rückt auf den zweiten Rang in Rhein-Main vor und bleibt unangefochten auf Rang eins der Liste Exklusiv Rheingau –Taunus
* Das Favorite Restaurant setzt sich an die Spitze der Liste Exklusiv Wiesbaden – Darmstadt – Mainz
So steht das Gustav nun auch im Vergleich mit den Spitzenrestaurants der gesamten Region zum ersten Mal auf Platz Nummer eins der Liste Exklusiv Frankfurt & Rhein-Main, während der erste Platz der Liste Exklusiv Wiesbaden – Mainz – Darmstadt erstmals an das Mainzer Restaurant Favorite geht und Philipp Stein am Herd des Restaurant Stein’s Traube Platz zwei dieser Kategorie verteidigt. Für Darmstadt steht erneut ein Restaurant in der Top-Liste, neben dessen Tür zudem seit kurzem ein Michelin-Stern leuchtet: das OX mit Küchenchef David Rink. Den neuen Stern hat die Redaktion von FRANKFURT UND RHEINMAIN GEHT AUS! übrigens schon vor zwei Jahren prophezeit. Der Geheimtipp des Jahres befindet sich indes auf lichter Höhe: Der Küchenchef der Schönen Aussicht im kleinen Stettbach stand schon bei Harald Wohlfahrt in der Küche und überzeugte mit moderner Bistroküche.
Im 360 Grad in Limburg geht es behutsam bergauf: Ein weiteres Mal landen Alexander Hohlwein und sein Team auf Platz eins der Liste Exklusiv Rheingau – Rheinhessen – Taunus, gefolgt vom Restaurant Jean und Kauper’s Kapellenhof. Zugleich arbeitet sich Hohlwein auf der Gesamtliste der besten Restaurants der gesamten Region auf den zweiten Platz nach vorn. Das beste Frankfurter Restaurant ist zum ersten Mal das Gustav, dem das Kunststück gelang, das Lafleur auf Platz zwei zu verweisen. Patrick Bittner aus dem Restaurant Français belegt erneut Rang drei. Auch in der Top-Liste Frankfurt Feine Küche gibt es einen Wechsel an der Spitze: Dort steht nun das L’Ecume, gefolgt von Bidlabu und dem Lohninger.
Aus den Reihen der Exklusiven gibt es noch weitere tolle Neuigkeiten: Erno’s Bistro, das seit der ersten Ausgabe von FRANKFURT GEHT AUS! 1989 einen festen Platz im erlesenen Kreis der exklusiven Restaurants in Frankfurt und der Region hat, ist mit beinharter Fangemeinde in diesem Jahr erstmalig auch bei den Lieblingen dabei.
Trend Nummer eins ist sicherlich das sogenannte Casual Fine Dining – kreative Spitzenküche im unkomplizierten Ambiente. Da geht FRANKFURT UND RHEIN-MAIN GEHT AUS! natürlich mit und so gibt es jetzt brandneu die beiden Listen Casual Fine Dining Frankfurt und Casual Fine Dining Rhein-Main. Die Frankfurter Spitze belegt hier das Funky Mr. Salvador, gefolgt von Trares und Carte Blanche, während in Rhein-Main das Mainzer Restaurant Jonas im Templer begeistern konnte, gefolgt von Nils Henkel mit dem Bootshaus und Paul Schmiel im Pankratz.
In der Frankfurter Szene ist jede Menge Bewegung – diesmal steht das Yaldy auf dem Goldrang der TopListe Eat & Meet Hotspots, während das Franziska souverän Platz eins der Top-Liste Eat & Meet de luxe verteidigen konnte. Ebenfalls brandneu ist die Top-Liste Eat & Meet de luxe Rhein-Main, in der die Restaurants Olbrick (DA), Kraftwerk (Oberursel-Bommersheim) und Das Manico (WI) die Plätze eins, zwei und drei belegen.
Bei den Länderküchen gibt es neben zahlreichen Bestätigungen auch ein paar Verschiebungen: Die Brasserie Mon Amie Maxi kann sich ebenso wieder über den ersten Platz in der Top-Liste Bistros und Brasserien freuen, wie Carmelo Greco diesen Platz in der Top-Liste Italian Fine Dining mit faszinierender Konstanz behauptet. Ganz vorn in der Top-Liste Italien alla mamma landet jedoch erstmals das Pasta Davini und mit dem Höfchen gibt es auch bei den chinesischen Restaurants eine neue Erstplatzierung. Und wie heißt die beste Szene-Bar, das beste afrikanische Restaurant, wer macht diesmal die beste Pizza der Stadt und wo liegt die beste Adresse für exklusiven Fleischgenuss? Steht im Heft!
DIE FLOPS
Wie immer, gibt es nicht nur erfreuliches zu berichten. Halbgefrorene Hähnchenschenkel auf dem Teller, verwahrloste Toiletten und miserabler Service – die Liste gastronomischer Grausamkeiten ist lang und gruselig. Wie bereits im vergangenen Jahr, sehen wir auch in diesem Jahr keinen Anlass dazu, Ross und Reiter nicht beim Namen zu nennen. Dabei ist auf unseren Streifzügen durch die Gastronomielandschaft Frankfurts und der Region wie im vergangenen Jahr wieder eine ganze Top-Liste ins Wanken geraten: Waren es im vergangenen Jahr die Steak-Häuser, die eines nach dem anderen mit Pauken und Trompeten Einzug in die berüchtigten Flop-Liste hielten, lässt sich in diesem Jahr ähnliches von jenen Restaurants berichten, die sich lateinamerikanische Küchen auf die Fahre schreiben. Vorneweg das Sombrero Latino in Wiesbaden: Neben „geschmacksfreien“ Tortillas mit der Konsistenz von „nasser Pappe“ berichten die Testerinnen und Tester von „ranzig schmeckendem Fleisch“ und Pattys die wirken, als „wären sie ein Fall
fürs Gesundheitsamt.“ Trinkgeld ist hier unangebracht, der Titel „Die Katastrophe“, jedoch voll und ganz verdient. Ebenso miserabel ist die Performance beim „Küchenstümper“ im Frankfurter Nordend, wo unsere Testerinnen und Tester nach „der visuellen und professionellen Hinrichtung der Hauptgänge“ mit „brauner, nichtssagender Tunke“, „furztrockenem, zerpflücktem Hühnerfleisch“ und „naturgesäuertem Bohnen-Püree“ im Fonda de Santiago auf dem Heimweg nichts weniger als Moctezumas Rache fürchten. Ganz und gar unpassend zum spektakulären Ausblick und gesalzenen Preisen in der Oben Skybar des 15. Stock des Meliã Frankfurt City Hotels scheint die Luft hier oben für guten Service und genießbare Drinks zu
dünn zu sein. „Hat man uns vergessen?“, fragen die Testerinnen und Tester. Hat man nicht, doch was da kommt, entlohnt für keine Wartezeit der Welt. Der Signature-Drink, Negroni Meliã, ist „buchstäblich eine herbe Enttäuschung“: „Von distinguierten Aromen fehlt jede Spur, stattdessen wird der Cocktail von viel zu viel Campari überlagert, der das Getränk nur noch bitter schmecken lässt. Selbst wenn dieser Drink keine stolzen 18 Euro kosten würde, hätten wir ihn reklamiert, denn er ist völlig ungenießbar.“ Wenigstens nimmt der Service die Reklamation an – nur wie! Es kommt ein und dasselbe Glas zurück an den Tisch, angereichert mit etwas Zuckerwasser. „Ob er jetzt gut sei?“, fragt der Kellner. Wenn nicht, würde er noch
etwas nachkippen. „Erbarmen!“ Ganz klar, „Der Panscher“ des Jahres. Wenig überraschend, dennoch hoch verdient ist der Titel „Der Schaumschläger“ für das H’ugo’s, denn weiter auseinander können Schein und Sein nicht liegen. Was als Hippe-Partylocation à la Dine & Dance mit „Champagner-und-Trüffel-Party-Image“ Furore machen will, liefert küchen-technisch nicht mehr als überteuerten, „gerade noch mittelmäßigen Standard“, bei dem manche Komponenten auf dem Teller „unweigerlich das Gefühl aufkommen lassen, in einer Schulkantine zu sitzen“. Kantinenmäßig geht es auch beim „Fastfood Flop“ in Gestalt von Moby vegan zu. „Nach dem BausatzPrinzip werden hier ‚Asia‘-Gerichte und Burger aus minderwertig schmeckenden, durchwegs vorbereiteten Zutaten aus Edelstahleinsätzen zusammengeschustert. Das ist mit sehr viel Hunger gerade noch essbar“, aber alles andere als ein Vergnügen. Nun sind ja vegetarische und vor allem vegane Imbisse auf dem Vormarsch. Gemessen am Moby und einem anderen Vertreter wird daraus aber sicher kein Siegeszug. Gemeint ist das Vedang – Plant Burger im Skyline Plaza. Die Berliner Kette mit rein veganem Angebot
verspricht nicht weniger als die „Die Zukunft des Fastfoods“. Wie die aussieht? Ein „Pappiger Bun“ – kalt und ungetoastet – der von fader Sauce „zügig in Matsch verwandelt“ wird und einem „irritierend“ teigigen Patty: „die Masse ist nicht gewürzt, was der geschmacklose und gummiartige vegane Käse nicht besser macht.“ Long story short: „Das soll die Zukunft sein? Oh nein!“ Irritiert waren wir auch im Ariana Restaurant auf der Münchener Straße – von der Auswahl, vom Essen und vom Service mit Türsteher-Qualität. Ganze 65 Positionen auf der Karte versprechen afghanische Grillspezialitäten. Zur Auswahl stehen davon gerade mal fünf, die am Ende auch nicht Lust auf mehr machen: „Der bestellte Spieß von der Lammkeule entpuppt sich als stinknormaler Hackfleischspieß, statt Gemüse gibt es Eisbergsalat ohne Dressing. Als wäre das alles nicht schon traurig genug, wird nicht der
angekündigte Palau-Reis mit Safran und Kardamom serviert, sondern trockener, ungewürzter Basmati-Reis.“ Gepaart mit dem „sachlichen“ Service, der mit einer Kopfbewegung zum Gehen auffordert – schließlich warten ja noch andere darauf, zu bestellen, was nicht da ist – ist das Prädikat „Der Bocklose“ noch untertrieben. Richtig traurig: „Der Absteiger“ ist in diesem Jahr ein beliebter Hot-Spots in der neuen Altstadt. So sind im
Badias dieser Tage die Portionen klein, doch „der Preis ein echter Riese“, während das Ganze geschmacklich so fad daherkommt, als stammten die Rezepte aus einem „Clean Eating-Rezeptbuch für Menschen, die sich streng salzarm ernähren müssen“. Nicht gespart wird dagegen an Öl und Fett wie beim an sich schon nicht besonders fettarmen Labneh, zu dem „die Küche noch eine Art Pesto hinzugefügt hat, das selbst kaum Aroma versprüht, dafür aber sofort eine breite Ölpest bildet, die den kompletten Teller kontaminiert.“ Auf einem anderen Teller „liegt grüner Spargel, der aussieht, als hätte er gerade einen Waldbrand überstanden.“ Das „sieht nicht nur erbärmlich aus, sondern schmeckt auch bitter, labbrig und saftlos.“ Das bittere Fazit: „Ab in die Kochschule!“
Bei aller Kritik hat die Flop-Liste in FRANKFURT & RHEIN-MAIN GEHT AUS! wie immer zwei wichtige Funktionen: Gäste vor solchen Zuständen zu warnen und gleichzeitig den Gastronomen die Chance zu geben, etwas zu ändern. Und zwar schnell. Nicht zuletzt verstehen wir einen Platz auf der Flop-Liste als Wink mit dem Zaunpfahl. Nicht selten winken einstige Flops später von Top-Listen zurück! 
Neugierig geworden? Die kompletten mit pikanten Details gespickten Flop-Texte lesen Sie wie hunderte tolle und Appetit machende Restauranttipps im Heft und der dazugehörigen App. Also ab zum Kiosk und das Heft kaufen – die App haben Sie dann gleich mit im Gepäck!

+++ FRANKFURT & RHEIN-MAIN GEHT AUS! 2023 – Ab 15. Juli für nur 6,80 € inkl. App überall im Zeitschriftenhandel oder versandkostenfrei über
www.journal-shop.de +++

 

Foto: www.journal-frankfurt.de